Leserbriefe an Gemeinde Bennwil 

Hundesteuererhöhung! Ja klar, der Bürger zahlt ja ohne zu hinterfragen.

Im letzten Jahr war die Hundesteuererhöhung eher ein negatives Ereignis. Zu dieser Äusserung gehört natürlich etwas an Vorgeschichte:

Die Robidogs wurden über längere Zeit von einer Person geleert. Er fuhr sämtliche Wege ab, die ein Hundekot-Entsorgungssystem am Wegrande aufweisen und welche von den  Hundebesitzern rege mit bester Verdankung genutzt werden. Eines Tages kürzte man das Entgelt für die „nicht jedermanns Arbeit„, ins besondere, wenn ab und zu ein Hundekotsack nicht dicht war. Anhand dieses Entscheides aus der Amtsstube war er nicht mehr bereit diese Arbeit weiterhin zu erledigen!

Dasselbe gilt auch für den Mäuseschwanz-Einzug. Die Gemeinde musste sehr lange suchen, ja sogar Personen anfragen bis sie jemand fand der sich bereit erklärte diesen Job weiter zu führen, sowohl für das Eine wie das Andere. Heute ist die Arbeit auf zwei Personen verteilt.

Der Hammer war dann der massive Erhöhungsantrag der Hundesteuer an der Gemeindeversammlung. Warum? Die Infrastruktur ist vorhanden, der Lohn wurde gekürzt, die Kotsäcke sind bestimmt nicht der kostentreibende Faktor, oder kosten die Zwei neu gefundenen nun das Vielfache des einen Vorgängers?

Liebe Hundebesitzer warum akzeptiert ihr anhand der Ereignisse diesen massiven Aufschlag?

Es vergeht faktisch keine Gemeindeversammlung wo vom Gemeinderat nicht irgend eine Gebühren – Erhöhung oder Umverteilung in einem Geschäft gefordert wird, das sind alles indirekte Steuern. Das muss man nicht einfach hinnehmen:

Gemeindegesetz §49 Fakultatives Referendum.

Ein Beschluss der Gemeindeversammlung wird der Urnenabstimmung unterstellt, wenn dies 10% der stimmberechtigten Einwohner verlangen, es tritt nur in Kraft sofern 50 % plus ein Stimmbürger an der Gmeini das Beschliessen.

So viele sind leider nie Anwesend.

Ich nehme an, wir haben mehr als 10% Stimmberechtigte Hundebesitzer in Bämbel die jetzt enorm mehr bezahlen weil 12 Personen an der Gemeindeversammlung dies beschlossen, obwohl ich bezweifle dass jeder davon Hundebesitzer ist.

Alt Kantonsrat Urs Hümbeli

 

 

Im jetzigen Zeitpunkt sammeln wir Unterschriften für eine Petition

Ihre Unterschrift können Sie gerne zu den Öffnungszeiten im Café Milchhüsli abgeben.

Hundesteuer: Ein Haufen Unklarheiten Mangelnde Transparenz

Der Gemeinderat wird aufgefordert eine detaillierte Kostenaufstellung betreff Hundesteuer vorzuzeigen, denn laut Gesetz müssen Einnahmen aus Sondersteuern zweckgemäss verwendet werden.

Für die Unterzeichnung  danken wir im voraus.

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