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Manipuliert durch Chlor in 2017 !

Geschätzte Bämbeler, heute geht es um eines unserer wichtigsten Elemente, das Trinkwasser. Es gilt als eines der unentbehrlichsten Lebensmittel das in jedem unserer Haushalte aus dem Hahnen fliesst. Oberstes Ziel jeder Wasserversorgung ist es ein qualitativ hochstehendes Trinkwasser herzustellen, welches permanent die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Eine äusserst unerfreuliche Tatsache mussten alle Einwohner von Bämbel über sich ergehen lassen ohne jegliche Vorwarnung der Gemeindebehörden.

Letztes Jahr hatten wir so extrem mit Chlor durchsetztes Wasser dass man es riechen konnte wenn es in Bämbel aus irgend einem Wasserhahn floss. Angeblich war man am Umbau der Wasserversorgungs-Steuerung beschäftigt. Dass solche  Arbeiten anfallen ist durchaus normal. Hingegen ist es unverständlich, fahrlässig ja kriminell wenn man der Dorfbevölkerung nicht mitteilt, dass die Wasserqualität in dieser Zeit nicht den schweizerischen Grenzwerten entspricht. Der Höchstwert für freies Chlor im Trinkwasser bei Abgabe an die Bezüger ist Eidgenössisch festgelegt die Anforderungen ans Trinkwasser mit 0.1 mg/l. Die Geschmacksgrenze für Chlor liegt bei 0,5 mg/l

Bereits bei einem Grund zur Annahme, dass das abgegebene Trinkwasser die Gesundheit gefährden könnte, Ist es die Pflicht der Gemeindebehörde unverzüglich die kantonale Lebensmittelkontrollstelle zu informieren und zusammen mit dieser Verhaltensvorschriften und Massnahmen für die Bevölkerung herauszugeben. Es ist vorgeschrieben, dass die Endverbraucher vor dem Umbau  durch die Gemeindebehörde orientiert werden müssen und nicht erst im konkreten Verunreinigungs- oder Verdachtsfall, was ja nicht einmal dann geschah.  Man hat also in der Amtsstube bewusst auf eine Warnung verzichtet und die eventuell anfallenden Nebenwirkungen vom Säugling bis hin zu den ältesten Bämbeler in Kauf genommen.

Zum Beispiel: Schmerzen in der Brust, Atembeschwerden, Kehlkopfkrämpfe, Augenreizungen, Husten, Lungenödems, Geschwür- und Schorfbildung bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand. Gefährdet sind auch Kinder, während der Entwicklung im Mutterleib und der Still-Phase. Da Chlor schwerer als Luft ist, besteht in schlecht gelüfteten, niedrig liegenden oder geschlossenen Räumen sogar Erstickungsgefahr. Der Geruch von Chlor ist eine deutliche Warnwirkung, darum ist der Höchstwert für den Restchlorgehalt beim Konsumenten zwingend einzuhalten. Zudem dürfen keine Fremdgerüche auftreten. Die Chlorung ist heute das Desinfektionsverfahren mit der grössten Unsicherheit, was das erreichte trinkwasserhygienische Absicherungsniveau betrifft.

Geschätzte Bämbeler  an Hand der Ereignisse die jetzt nach und  nach an die Öffentlichkeit gelangen, fragen sie sich bestimmt auch, was hat das Gemeindegremium uns noch alles verschwiegen, verheimlicht bewusst vorenthalten? Haben sie noch Vertrauen in die Personen?

Ein Beispiel: Im Gmeiniblatt steht  der Kehrrichtplatz ist jetzt überwacht. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber wenn schon eine Notiz, dann bitte eine die alles offenlegt. Der Steuerzahler muss das finanzieren, somit hat er auch das Recht zu erfahren wie hoch die Kosten dafür waren. Man könnte ja auf den Gedanken kommen der Gemeinderat hat seinen Budgetfreiraum überstrapaziert, den Entscheidungsfreiraum für eigene Kompetenz überschritten.

Unser Whistleblower erfreut sich laufend regem Zulauf, die Hinweise der Dorfbewohner über Schlaumeiereien und Ungereimtheiten sind beachtlich. Ein herzliches Dankeschön für alle Hinweise. Bitte um Geduld die seriöse Aufarbeitung braucht seine Zeit.

Alt-Kantonsrat Urs Hümbeli                 Thomas W. Greb

  

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